Digital in die Zukunft

Bad Krozingen. Der Kooperationsverbund Gewerbeverband Bad Krozingen und Stadt Bad Krozingen präsentiert am Freitag, dem 12. November 2021 zum zweiten Mal den digitalen „JobStartMarkt“. Es handelt sich um die zeitgemäße und situationsangepasste Fortführung der seit 28 Jahren in Bad Krozingen etablierten und stets sehr erfolgreichen Jobstartbörse. Schülerinnen und Schüler aus der Umgebung können sich informieren und in Erstkontakt zu potenziellen ersten betrieblichen Ausbildern, sprich Arbeitgebern, treten und umgekehrt.

Dass diese berufliche Erstkontaktbörse am Freitag, 12. November, zwischen 8 Uhr und 18 Uhr, digital stattfindet, hängt natürlich eng mit der Corona-Pandemie zusammen – aber nicht nur. Die Zustimmung, ja sogar Begeisterung, mit der die Schülerinnen und Schüler, etwa der Max-Planck-Realschule Bad Krozingen auf das Angebot reagieren, zeigt, dass mit der neuen Form des Angebotes offenbar auch der Zeitgeist getroffen wurde. Der digitale Bad Krozinger „JobStartMarkt“ unterscheidet sich sehr von einschlägigen digitalen Angeboten in anderen Städten: Erstens wurden die rund 400 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler im Unterricht intensiv auf die Begegnung mit den potenziellen Ausbildungsbetrieben vorbereitet. Dabei wurde auch eine Vorauswahl getroffen, wodurch bereits feststeht, welche Firmen von den in ein oder zwei Jahren in die Berufstätigkeit wechselnden jungen Leuten digital besucht werden. Der andere wesentliche Unterschied zu anderen digitalen Angeboten ist, dass sich die Jugendlichen nicht durch diverse Internetpräsenzen klicken, sondern tatsächlich „live“ und interaktiv mit Chefs, Personalleitern und auch aktuellen Auszubildenden der teilnehmenden Betriebe in Kontakt treten. Der nächste Schritt kann dann bereits ein persönliches Präsenzgespräch zur Vertiefung des Kennenlernens sein. Der Ablauf des „JobStartMarktes“ ist wie folgt: Vom Homeoffice zugeschaltet erleben die über 400 angemeldeten Schülerinnen und Schüler zunächst eine Kick-Off-Veranstaltung aus den Räumen der Firma SIKO. Fünf von Robotern gesteuerte Kameras fangen eine Podiumsdiskussion und alles Weitere ein. Nach 30 Minuten beginnen dann die Termine mit den 31 beteiligten Unternehmen in Einzelstudios. Es gibt Videokonferenzen mit bis zu 15 Schülern pro Termin und Unternehmen. Vier verschiedene Termine sind angesetzt. Aus der Bäckerei Heitzmann folgt im Anschluss per Livestream die Abschlussveranstaltung. Die Technikzentrale befindet sich im Rathaus.